Feuchtgebiete schützen

Wertvolle Ökosysteme verstehen, renaturieren und dauerhaft erhalten

24 Stunden der Biodiversität - ein schöner Erfolg!

Im Rahmen des Interreg-Projektes Feuchtgebiete fanden vom 12. bis 14. Juni erstmals die grenzüberschreitenden „24 Stunden der Biodiversität“ statt.

Von Freitag bis Sonntag wurden von fast 120 Naturkennern und -begeisterten entlang der Lauter mehrere Tausend naturkundliche Beobachtungsdaten gesammelt. In diesem auch landschaftlich schönen Gebiet konnten viele interessante Tiere und Pflanzen entdeckt und gemeinsam bestimmt werden!

Dieser deutsch-französische Erfolg ist dem Engagement jedes Einzelnen, der herzlichen Atmosphäre, die diese drei Tage geprägt hat, und dem gemeinsamen Wunsch zu verdanken, die Artenvielfalt dieses grenzüberschreitenden Gebiets besser kennenzulernen.

Vielen Dank an die Naturforscher*innen, Freiwilligen und Mitarbeiter*innen, Partnerverbände und Gemeinden, die dieses Abenteuer möglich gemacht haben.

Vielen Dank auch an alle, die sich die Zeit genommen haben, die Erkundungen zu begleiten und zum Austausch beizutragen.

Über Zahlen und Artenlisten hinaus bleiben uns vor allem die Begegnungen, die Entdeckungen und die gemeinsame Energie in Erinnerung, die diese erste Ausgabe zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.

Auf gute Nachbarschaft!

Ein Interreg-Projekt, um das Zusammenleben mit Wildtieren und deren Versorgung in Not verbessern

Angesichts des zunehmenden städtischen Drucks am Oberrhein suchen bestimmte Wildtierarten Zuflucht in und an Gebäuden, was zu Konflikten führt, die kaum verstanden und wenig beachtet werden.

Das Projekt „Gebäude und Fauna” zielt darauf ab, das Zusammenleben mit Wildtieren zu verbessern und die Versorgung von Wildtieren in Not zu gewährleisten. Es stützt sich auf die Einrichtung von etwa zwanzig Pilotstandorten im Projektgebiet, die Fortbildung und Sensibilisierung von Fachleuten, die Entwicklung von Informationsmaterialien und ein Konzept zum Unterhalt und Betrieb von Kurzpflege-Einrichtungen für Wildvögel und deren Transport auf der deutschen Seite des Oberrheins.

Konkret wird es den Bewohnern der Region, Architekten und Kommunen ermöglichen, nachhaltige und reproduzierbare Lösungen zu finden, die zu biodiversitätsfreundlicheren Gebäuden führen.

Lösungsansätze zur besseren Strukturierung der Netzwerke für eine effiziente Versorgung von Wildtieren in Not werden getestet.

Mehr Artenvielfalt durch Beweidung

 

Interreg-Projekt "Biodiv'Beweidung / Biodiv'Pâture" ist gestartet

 

Mit dem grenzübergreifenden Projekt BIODIV’Patûre / BIODIV‘Beweidung will der NABU zusammen mit anderen im Naturschutz aktiven Partnerorganisationen herausfinden wie sich eine extensive Beweidung auf die Artenvielfalt auswirkt. Dabei geht es um Antworten auf Fragen wie:

  • Welche Lebensräume entlang des Oberrheins eignen sich für die Beweidung?
  • Welche Tier- und Pflanzenarten profitieren besonders davon?
  • Welche Weidetiere sind für mehr Artenvielfal geeignet?
  • Was muss man bei der Pflege der Weidetiere beachten?
  • Wie sieht die CO2-Bilanz von Weideflächen aus?

Durch den grenzüberschreitenden Austausch sollen die Kenntnisse über die Auswirkungen der extensiven Beweidung im Oberrheingebiet, auf beiden Seiten des Rheins, vertieft und grenzüberschreitend ausgetauscht werden.

Schließlich geht es auch darum, geeignete Flächen für zukünftige Beweidungsprojekte zu finden. Extensive Beweidung hat ein großes Potential für den Naturschutz - es wird Zeit, dass wir lernen, es zu nutzen.

Die offizielle Webseite von BIODIV’Patûre / BIODIV‘Beweidung

 

Aufruf zur Teilnahme am Projekt Biodiv' Beweidung

Besitzen oder verwalten Sie Flächen in der Oberrheinebene und sind interessiert an einer ökologisch wertvollen und attraktiven Aufwertung? Dann machen Sie mit bei diesem Interreg-Projekt. Unten finden Sie einen Link zum Download der Teilnahmevoreaussetzungen:

Aufruf zur Teilnahme 2024.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB

Paten gesucht für Blühfelder am Tuniberg

Foto: Bernd Uhlmann
Foto: Bernd Uhlmann

Die Freiburger NABU-Gruppe hat im Frühjahr 2020 eine Blühfelder-Patenschaftsprojekt begonnen und wächst: 2021 blühten auf bereits ca. 7 Hektar ehemaliger Maisfelder mindestens 30 bestäuberfreundliche Blumen, darunter 23 mehrjährige Wildkräuter. 2022 könnte die Fläche auf 10 Hektar anwachsen.
Dazu werden weitere Patinnen und Paten gesucht, die mit ihrem Beitrag den Fortbestand der bestehenden Blühfelder sichern und neue einzusäen helfen!

Folgen Sie diesem Link, für weitere Informationen zum Patenschaftsprojekt.

 

Gute Nachrichten für den Gaukler der Lüfte

Erfolgreicher Kiebitzschutz im Markgräflerland

Foto: H. P. Dieringer
Foto: H. P. Dieringer

Sieben Kiebitzpaare brüteten dieses Jahr in einem kleinen Gebiet südlich von Freiburg. Erfreulicherweise waren alle 7 Brutpaare erfolgreich! Dieser schöne Erfolg wurde durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter dieses Projektes und die enge Zusammenarbeit zwischen NABU, RP Freiburg, dem örtlichen Jäger und den Bewirtschaftern der Äcker erst ermöglicht. Sicher hat aber auch das ungewöhnlich nasse Frühjahr eine wichtige Rolle für den Bruterfolg gespielt. Die Sichtungen brütender Kiebitze werden kartographisch erfasst und die Nester anschließend markiert, sodass sie bei der Bewirtschaftung der Äcker unbeschädigt bleiben.

Die Bremgartener Wiesen

Rettung für einen einmaligen Lebensraum

Foto: Bernd Uhlmann
Foto: Bernd Uhlmann

Wie eine Naturoase in einer intensiv bewirtschafteten Ackerwüste liegen die Bremgartener Wiesen. 250 Hektar – das entspricht  einer Fläche von rund 350 Fußballfeldern – stellen die größte zusammenhängende Falchland-Mähwiese in Baden-Württemberg dar.

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Die Bezirksstelle ist umgezogen - von Freiburg nach Eschbach:

Hartheimer Straße 20

79427 Eschbach
Tel. 07634 5952555