Feuchtgebiete schützen
Wertvolle Ökosysteme verstehen, renaturieren und dauerhaft erhalten
om 12. bis 14. Juni 2026 sind in Lauterburg Naturkundler:innen, Expert:innen sowie naturinteressierte Menschen aller Fachrichtungen aus Deutschland und Frankreich herzlich eingeladen, gemeinsam die Feuchtgebiete, Wälder und Wiesen beiderseits der Lauter zu erkunden und zu erforschen.
Im Elsass sind die „24 heures de la Biodiversité“ bereits seit über 15 Jahren fest etabliert: Jedes Jahr treffen sich Naturbegeisterte an einem neuen Ort, um gemeinsam Bestandsaufnahmen von Fauna, Flora und Pilzen durchzuführen. So wird nicht nur das ökologische Wissen über die jeweiligen Gebiete erweitert – vor allem bietet die Veranstaltung Raum für Begegnung, Austausch und inspirierende gemeinsame Erlebnisse in der Natur.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung erstmals grenzüberschreitend statt und wird von ODONAT Grandest (französische Organisation) und der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) organisiert.
Nähere Infos gibt es hier. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme.
Auf gute Nachbarschaft!
Ein Interreg-Projekt, um das Zusammenleben mit Wildtieren und deren Versorgung in Not verbessern
Angesichts des zunehmenden städtischen Drucks am Oberrhein suchen bestimmte Wildtierarten Zuflucht in und an Gebäuden, was zu Konflikten führt, die kaum verstanden und wenig beachtet werden.
Das Projekt „Gebäude und Fauna” zielt darauf ab, das Zusammenleben mit Wildtieren zu verbessern und die Versorgung von Wildtieren in Not zu gewährleisten. Es stützt sich auf die Einrichtung von etwa zwanzig Pilotstandorten im Projektgebiet, die Fortbildung und Sensibilisierung von Fachleuten, die Entwicklung von Informationsmaterialien und ein Konzept zum Unterhalt und Betrieb von Kurzpflege-Einrichtungen für Wildvögel und deren Transport auf der deutschen Seite des Oberrheins.
Konkret wird es den Bewohnern der Region, Architekten und Kommunen ermöglichen, nachhaltige und reproduzierbare Lösungen zu finden, die zu biodiversitätsfreundlicheren Gebäuden führen.
Lösungsansätze zur besseren Strukturierung der Netzwerke für eine effiziente Versorgung von Wildtieren in Not werden getestet.
Interreg-Projekt "Biodiv'Beweidung / Biodiv'Pâture" ist gestartet
Mit dem grenzübergreifenden Projekt BIODIV’Patûre / BIODIV‘Beweidung will der NABU zusammen mit anderen im Naturschutz aktiven Partnerorganisationen herausfinden wie sich eine extensive Beweidung auf die Artenvielfalt auswirkt. Dabei geht es um Antworten auf Fragen wie:
Durch den grenzüberschreitenden Austausch sollen die Kenntnisse über die Auswirkungen der extensiven Beweidung im Oberrheingebiet, auf beiden Seiten des Rheins, vertieft und grenzüberschreitend ausgetauscht werden.
Schließlich geht es auch darum, geeignete Flächen für zukünftige Beweidungsprojekte zu finden. Extensive Beweidung hat ein großes Potential für den Naturschutz - es wird Zeit, dass wir lernen, es zu nutzen.
Die offizielle Webseite von BIODIV’Patûre / BIODIV‘Beweidung
Besitzen oder verwalten Sie Flächen in der Oberrheinebene und sind interessiert an einer ökologisch wertvollen und attraktiven Aufwertung? Dann machen Sie mit bei diesem Interreg-Projekt. Unten finden Sie einen Link zum Download der Teilnahmevoreaussetzungen:

Die Freiburger NABU-Gruppe hat im Frühjahr 2020 eine Blühfelder-Patenschaftsprojekt begonnen und wächst: 2021 blühten auf bereits ca. 7 Hektar ehemaliger Maisfelder mindestens 30
bestäuberfreundliche Blumen, darunter 23 mehrjährige Wildkräuter. 2022 könnte die Fläche auf 10 Hektar anwachsen.
Dazu werden weitere Patinnen und Paten gesucht, die mit ihrem Beitrag den Fortbestand der
bestehenden Blühfelder sichern und neue einzusäen helfen!
Folgen Sie diesem Link, für weitere Informationen zum Patenschaftsprojekt.
Sieben Kiebitzpaare brüteten dieses Jahr in einem kleinen Gebiet südlich von Freiburg. Erfreulicherweise waren alle 7 Brutpaare erfolgreich! Dieser schöne Erfolg wurde durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter dieses Projektes und die enge Zusammenarbeit zwischen NABU, RP Freiburg, dem örtlichen Jäger und den Bewirtschaftern der Äcker erst ermöglicht. Sicher hat aber auch das ungewöhnlich nasse Frühjahr eine wichtige Rolle für den Bruterfolg gespielt. Die Sichtungen brütender Kiebitze werden kartographisch erfasst und die Nester anschließend markiert, sodass sie bei der Bewirtschaftung der Äcker unbeschädigt bleiben.

Wie eine Naturoase in einer intensiv bewirtschafteten Ackerwüste liegen die Bremgartener Wiesen. 250 Hektar – das entspricht einer Fläche von rund 350 Fußballfeldern – stellen die größte zusammenhängende Falchland-Mähwiese in Baden-Württemberg dar.